Rotterdam - Soosh & Noods, Architektur & Rooftop Smoothies | 487 km to go





Okay, bevor ich groß irgendwas über die Stadt oder meine Erlebnisse oder sonst was erzähle, muss ich jedem, der irgendwann vorhat, nach Rotterdam zu reisen, das Hostel Ani & Haakien empfehlen.
Heilige Maria Mutter Gottes, ich hab praktisch gesehen, wie meine Wohnung in ferner Zukunft irgendwann mal aussehen soll. Und in dieser einfach unschlagbaren Atmosphäre 5 tolle Tage mit tollen Menschen zu verbringen, war einfach das Beste. Tolle Preise für junge Leute und zentrale Lage, ich hab nicht mal ein Metro / Bus / Tram – Ticket kaufen müssen. Dafür taten meine Füße nach drei Tagen voller Rumlaufen ziemlich weh, sodass ich die letzten beiden Tage hauptsächlich damit verbracht habe, mit meinen neuen Buddies President zu spielen und dabei literweise English Breakfast Tea zu trinken. Hach ja. Ich dachte immerhin ist es auch eine Art Urlaub für mich, also war es auch irgendwo angebracht ruhigere Tage zu haben, neue Leute kennenzulernen, sich in den Sesseln zu setzen und ein Buch aus der kleinen Bibliothek des Hostels zu lesen.




Das ist Suzie, die schönste Katze, die ich je gesehen habe.


 
Jetzt aber zur eigentlichen Sache: Rotterdam. Oh ja, Rotterdam. Ich muss ehrlich zugeben, ich dachte vorher nicht, dass Rotterdam eine so moderne Stadt ist, zumindest was die Architektur angeht. Riesige Wolkenkratzer und davon nicht gerade wenige. Und raffinierte Gebäude. Die große, gläserne Markthalle, die erst 2014 ihre Tore eröffnet hat; die Würfelhäuser, die echt einen echt interessanten Anblick haben; die Erasmusbrücke (gut, die ist kein Gebäude, aber trotzdem ziemlich beeindruckend!)







Würfelhäuser, und ja, man kann drin wohnen.

Würfelhäuser
 
Die Markthalle war wohl mein Hauptziel an allen drei Tagen. Ich war was Oliven angeht irgendwann so verzweifelt, dass ich mir welche gekauft hab. Und die waren SO gut. Es war mal wieder diese Zeit, in der ich den meisten Teil meiner Kohle für Essen ausgegeben hab, anstatt mir kulturelle Sachen wie Museen anzuschauen. Es war's trotzdem irgendwo wert.
Ein Museum wollte ich mir aber anschauen und das war das Nederlands Fotomusem. Eigentlicher Eintritt 9€, doch weil sie gerade Umbau der Ausstellung hatten, durfte ich für umsonst rein und konnte mir im 'Dark Room' sehr viele interessante Filmchen zur niederländischen Fotografiegeschichte anschauen. Von riskanter II. Weltkriegsfotografie bis hin zu einer Sammlung an Selfies von vielen berühmten niederländischen Fotografen. War ziemlich gut.
Die erste Zeit hab ich damit verbracht, einfach durch die Straßen zu laufen, hab ein bisschen gebummelt und ein paar Dinge auf der Karte, dich ich vom Hostel bekommen habe, abzuhaken. Was praktisch die Markthalle, die Shopping Area und die tolle Architektur rund um den Hafen war. Schaut euch einfach die Fotos an, es war ziemlich beeindruckend.









Erasmus Brücke


das historische Hotel New York im Vergleich mit den neuen Bauten.




Die anderen Tage waren dann, was Leute anging, sehr viel besser. Die ersten Tage war ich eher etwas enttäuscht, weil außer mir nicht viele Leute da waren und die, die da waren nicht wirklich drauf aus waren, sich mit jemandem zu unterhalten. Hier hätte die Regel von wegen „Weg mit dem Smartphone / Tablet / Laptop, unterhaltet euch miteinander“ sehr viel geholfen.
Wie auch immer, irgendwann hab ich dann die Kanadier Colton, Tryston & Maxim kennengelernt, mit denen man sich super gut unterhalten konnte und die meine nicht vorhandene Neugier auf die Stadt nach drei Tagen zu Fuß gut verstehen konnten, und eher geteilt haben, da sie alle relativ am Ende ihres Trips angekommen und dementsprechend etwas faul geworden sind.
Demnach bestanden die letzten beiden Tage dann aus Kartenspielen, Sushi, englischem Breakfast Tee und guten Gesprächen. Ich kann mich nicht beschweren, es waren zwei tolle Tage.

Fazit? Rotterdam ist wirklich eine richtig coole Stadt voll toller Architektur und steht definitiv nicht im Schatten Amsterdam. Kleine Tipps? Der Sushiladen Sumo hat wirklich tolles Sushi zu gutem Preis! Das Schieblock Roof Café, was ein Café im siebten Stock eines Hauses ist, und dessen Betreiber auf der Dachterrasse selbst Obst und Gemüse anbauen, und daraus wunderbare frische und gesunde Gerichte und Smoothies machen. Wow. Wir hatten einen Avocado-Bananen-Birnen-Kokusnuss-wasauchimmernoch-Smoothie, ein(en?) Scone mit pochiertem Ei, Avocado und einer Soße drauf, die einfach unbeschreiblich gut war, und einen crunchy Apfel-Spargel-Mandel-Rucola-Salat, der auch einfach richtig gut war! Und das auch noch zu guten Preisen, also was will man mehr.


die Aussicht, und ein bisschen des Gartens



der Smoothie. Halleluja.



Schüssi. Lisa






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